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Aktuelles

„Alternative Hormon-Therapie“( =Rotklee)

Leiden sie unter „klimakterischen Ausfallserscheinungen“ und möchte keine klassische Hormontherapie durchführen lassen, kann ihnen trotzdem geholfen werden!

Es gibt verschiedene Pflanzen, die in hohem Maße Phyto- Östrogene“, sog. „Pflanzenöstrogene“ enthalten, die praktisch die gleichen Wirkungen wie die Östrogene entfalten, dies aber ohne Nebenwirkungen.

Rotklee und Soja wirken hauptsächlich auf „psychovegetative Beschwerden“, wie Schwitzen und Schlafstörungen. Die positiven Wirkungen auf das Gehirn, das Gefäßsystem und auch auf den Knochen (Osteoporoseschutz) sind bei den Pflanzenmitteln deutlich geringer als bei der klassischen Hormon-Therapie.

Besonders wichtig ist auch eine protektive Wirkung an der Brust, die besonders bei sehr schweren schmerzhaften Brüsten die Beschwerden verbessert.

Da auch Männer „klimakterische Beschwerden“ haben können, können Pflanzen-Hormone auch von Männern eingenommen werden. Die Schutzwirkung für Herz, Gehirn, Knochen und auch Prostata bestehen auch bei ihnen in geringem Maße.

„Human Papilloma Virus“ – Was ist das?

Die Infektion mit dem „Human-Papilloma-Virus“ ist die häufigste sexuell übertragene Infektion der Frau. Die Wahrscheinlichkeit sich innerhalb des Lebens einmal zu infizieren liegt bei 75-90%!.

Besonders gefährdet sind alle jungen Frauen nach Aufnahme der sexuellen Tätigkeit bis unter Dreissig, da besonders in der „Orientierungsphase“ ein hohes Infektionsrisiko besteht!

Nicht jeder der über 120 verschiedenen Typen ist gefährlich, die meisten verursachen einfache Warzen, aber besonders die „high risk“-Typen spielen bei der Entstehung eines Muttermundskrebses eine entscheidende Rolle!

Solche „Hochrisiko-Typen“ (16,18,21) sind für 70-80% der Krebserkrankungen verantwortlich und in jedem Karzinom können HPV nachgewiesen werden!

Da die Infektion mit „HPV“ keine Probleme verursacht, kann diese nur durch spezielle Abstrich-Untersuchungen festgestellt werden.

Hierzu steht ein hochempfindlicher Test „HPV-DNA-Test“ Digene zur Verfügung, womit die Virus-DNA sicher nachgewiesen werden kann!

Der Test sollte alle zwei Jahre durchgeführt werden, da es in Abhängigkeit der Abwehrlage zu Wiederholungsinfekten oder nach Partnerwechsel zur Neuinfektion kommen kann.

Bei Kombination der Zytologie mit dem HPV-Test kann ein Karzinom zu 100 % ausgeschlossen werden!

Vorbeugende Impfung gegen HPV:

Seit Herbst 2006 steht ein Impfstoff gegen die „HPV-Infektion“ zur Verfügung, allerding sind nur die Typen „16, 18 und 21“ enthalten, die für 70-80% der Karzinome verantwortlich sind!

Die Impfung sollte sinnvollerweise bei allen nichterkrankten Mädchen und Jungen im Alter von 9 – 12 und allen Frauen von 19 – 25 erfolgen, also nach Testung mit „HPV-DNA-Test“!

Die ist in sofern wichtig, da der „Infektions-Pool“ möglichst komplett erfasst werden muss!

Die Impfung besteht aus drei Impfungen (wie bei Hep.B), ist allerdings nicht ganz billig.

Ein Schutz besteht für ca. zehn Jahre.

Über die Impfung muss nach Beratung individuell entschieden werden